WILD CAT´z Expedition nach Südwestfrankreich

26.06.2019

Nur kurz nach der in diesem Jahr doch sehr späten Laichzeit fuhren wir nach Südwestfrankreich um uns endlich einen objektiven Eindruck von einem Gewässersystem zu machen über das in den letzten Jahren in der Szene viel geredet wurde. Unglaubliche Großfischraten soll es dort zu fangen geben. Um mitreden zu können muss man es aber immer selbst angehen und auf Herz und Nieren prüfen. Wir waren zwar schon einmal vor ungefähr 10 Jahren vor Ort, eine eiskalte Januar Wintertour stand uns damals bevor mit etlichen Kilometern mehr auf dem Tacho in kürzester Zeit. Ein spaßiges Chaos das die Realität von Pionierarbeit widerspiegelt. Doch in diesem Juni waren wir nun bestens vorbereitet, das Abenteuer konnte beginnen.

Nach dieser Tour mit täglichen Platzwechseln können wir eines ganz klar sagen, es ist ein Top Revier um Massenfänge zu machen und auch der Schwierigkeitsfaktor ist nicht besonders hoch um irgendeinen Wels zu fangen. Das liegt zu einem daran das durch die vielen Staubereiche und die alle paar Kilometer vorkommenden Wehre in den beiden von uns befischten Flüssen so gut wie keine Strömung herrscht. Treibgutprobleme gibt es trotz des üppigen Unterwasserbewuchses nicht. Und selbstverständlich an dem wirklich gigantischen Welsbestand auf den bisher so gut wie kein Angeldruck ausgeübt wird. Ein ideales Gebiet also für jeden der lernen und drillen möchte bis zur eigenen Erschöpfung. Oder wie in unserem Fall um neue WILD CAT´z Produktmuster auf Biegen und Brechen im Praxiseinsatz zu testen.

Jetzt klingeln die Ohren bei einigen, das ist uns sehr bewusst, es gibt aber wie meist immer auch eine Kehrseite der Medaille was dieses Revier dann doch eher wieder uninteressant macht. Den viel gemunkelten Ausnahmefisch wird man hier nicht fangen können, was dem extrem dichten Welsbestand geschuldet ist. Natürlich kommt über die hohe Stückzahl der Fänge auch immer wieder ein langer Großwels. Die Körperproportionen stehen aber deutlich hinten an zu den anderen Top Revieren in Frankreich, Italien, Spanien und auch Deutschland. Gezieltes Big Fish Angeln sieht definitiv anders aus. Das ist Fakt!

Zudem kann man unmöglich diese notwendige Menge an Köderfischen mitbringen um über einen längeren Zeitraum Vollgas zu angeln. Die eingesetzten Feederuten bringen wie an vielen anderen Flüssen in Europa nicht annährend den Erfolg um seinen Ködervorrat einigermaßen oben zu halten. Gerade nicht an verwertbaren Ködergrößen. Nach 88 Welsen mit Topfischen von 244cm und 248cm war für uns die Munition verschossen und wir mussten ein paar Tage früher nach Hause fahren als ursprünglich geplant.

Wir wollen dieses Revier jetzt aber nicht zu negativ reden und von den leider nicht vorkommenden Ausnahmeexemplaren abhängig machen. Wir hatten eine tolle Zeit in einer sehr schönen und wilden Natur. Menschen haben wir nur ganz selten gesehen und unser Vorhaben wird als erfolgreich in unseren Erinnerungen abgespeichert. Auch funktionieren wir beide als Team nach wie vor sehr gut. Stärken werden gefördert, Schwächen abgeschwächt!

Ob wir aber so schnell wieder kommen bezweifeln wir, eventuell in 10 Jahren noch einmal um die Bestandsentwicklung mit eigenen Augen zu beurteilen. Bis dahin wird es aber erstmal noch viele weitere Touren abseits ausgetretener Pfade in neue Gefilde von uns geben, immer auf der Jagd nach dem drei Meter Waller.


Diesen schönen Rheinwels möchten wir Euch nicht vorenthalten.

28.05.2019

Denn auch dieser Fisch knackte mit 202cm wieder die zwei Meter Marke. Und Beweist das man auch bei schnell fallenden Wasserpegeln Fisch fangen kann. Die richtige Platzwahl entscheidet hierbei oftmals zwischen Erfolg und Misserfolg.

Nach meiner Erfahrung beginnt in den nächsten Tagen die Laichzeit der Welse, denn fast alle von uns gefangenen Rhein-Welse vom Wochenende zeigten kleinere Blessuren vom Liebesspiel.

Bis Mitte Juni wird sich die Laichzeit wohl hinziehen, in diesen Zeitraum kann man nur mit viel Glück und Ausdauer einen Wels über 120cm fangen.

Ein plötzliches Hochwasser kann aber die Karten neu mischen.

Tight lines Julien und Peter


Wild Cat`z fängt denn nächsten kapitalen Wels über 240 cm aus Deutschland

26.05.2019

Nach anhaltendem Starkregen in Baden-Württemberg und einem darauf rasant steigenden Pegel des Rheins mussten wir uns mit Hilfe des Geländewagens durch versunkene Wiesen und abgesoffene Wäldern zum Angelplatz durchkämpfen. Nach einiger Zeit des Wartens erfolgte ein brutaler Biss, der die Rutenspitze der Wild Cat`z beinahe bis zum Boden riss. Wegen der harten Strömung mussten wir dem Waller ca. 300 Meter folgen und diesen dann vorsichtig am Rheindamm landen. An Land zeigte sich dann die wahre Größe des Flussmonsters, der Heimatwaller brachte eine Länge von 241 cm auf das Maßband. Im Europäischen Ausland ist das Welsangeln viel einfacher wie bei uns in der Heimat, den dort gelten nicht so strenge Fischerei-Gesetze. Aber gerade wegen dieser schwereren Bedingungen zählt für mich ein Deutscher Wels viel mehr als einen im Ausland gefangener Wels. Mit vielen Angelstunden tüftle ich Zeit nun mehr als 25 Jahren Strategien und Montagen aus um auch bei uns in Deutschland Erfolgreich und Legal Welse fangen zu können. Deswegen bin ich sehr froh und stolz, dass ich meine Erfahrungen ins Black Cat Team mit einbringen darf!


Fisch der tausend Würfe

19.05.2019

Tausendmal geworfen tausendmal ist nix passiert. Tausend und ein Wurf und es hat Boom gemacht.

Nach vielen Jahren konnte ich wieder einen Blinker-Waller aus meinem Hausgewässer dem Neckar fangen. Gefühlte tausend Würfe waren dafür Notwendig und das geile am Angeln war, nach ca. fünf Minuten nachdem ich denn ersten Fisch fangen konnte, Biss Heimatwaller Nummer zwei. Auch deswegen Liebe ich das Angeln so sehr. Die meisten Blinkerwaller werden bei uns am Neckar im Frühjahr und unterhalb der vielen Wehrstufen gefangen. Jeder dieser Bauwerke ist zu dieser Jahreszeit eine Hot Spot für Welse. Kleiner Tipp von mir, Morgenstund hat Gold im Mund.

Wild Cat`z bleibt Wild!


Es läuft, der nächste Ausnahmefisch aus Deutschland.

27.04.2019

 Im flachen Wasser schnappte sich der Wels den Köder, was dann folgte war ein harter Anbiss der die Rutenspitze der Wild Cat`z beinahe bis zum Boden riss, der Fisch zog mit all seiner Kraft in Richtung Hauptstrom. Ich wusste dieser Gigant war so vom Land aus nicht zu halten, deswegen sagte ich zu Julien er soll sofort die Spannung aus der Rute nehmen. Diese passive Drilltechnik praktiziere ich schon seit mehreren Jahren beim Long Range fischen auf Wels, meist bleibt der Fisch erstmal an Ort und Stelle stehen. Diese Taktik ging auch diesmal auf, denn der Deutsche Urian blieb stehen und zog dann langsam ins Stillwasser. Rollenbremse zu und ein Tanz auf Biegen und Brechen begann, bevor er seine Ausmaße das erste Mal an der Wasseroberfläche zeigte. Für Julien ein Fangtraum und für mich kein alltäglicher Anblick. Geboren und gewachsen in Germany!

Überlistet haben wir den Riesen am helllichten Tag und mit unserem Black Cat Dead Float System.

Übrigens jetzt im Frühling stehen die Chancen auf dem Fang seines Lebens sehr gut. Denn bei hohen Wassertemperaturen steigt auch der Hunger der Welse. Er geht zwei bis dreimal die Woche auf Beutejagt und ist damit für uns in dieser Zeit gut zu beangeln. Unauffällige Grundmontagen führen zu dieser Jahreszeit zum Erfolg.

Tight lines Julien und Peter


WILD CAT'z Abenteuerwochen im März und April 2019

16.04.2019

Die WILD CAT'z Abenteuerwochen im März und April 2019 waren nicht nur für unsere 21 "Mitreisenden" ein großer Erfolg. Auch für uns war es alleine schon wegen dem organisatorischen Umfang eine neue Erfahrung. Wir können mit stolz behaupten das alles reibungslos abgelaufen ist und wir die Abenteuerwochen auf ein neues Level gebracht haben. Es hat einfach Spaß gemacht und so konnten unsere Teilnehmer 142 Welse drillen bis die Arme schmerzten! Mehrere neue PB's wurden aufgestellt neben den ersten Wallerkontakten im langen Anglerleben überhaupt.

Die drei Wochen waren aber wieder viel mehr als nur Fische fangen. Das Wetter in Italien zeigte sich frühlingshaft, alles war dabei aber im Großen und Ganzen dominierte Sonnenschein und schwere Ausrüstungsgegenstände konnten im Auto gelassen werden. Das vereinfachte die meist täglichen Platzwechsel. Der Teamspirit in allen Gruppen stimmte, alle zogen an einem Strang und trugen ihren wichtigen Teil zu diesem erfolgreichen Gesamtergebnis hinzu. Die Vermittlung von Fachwissen erfolgte direkt in der Praxis, jeder war täglich mit im Schlauchboot und erlebte live wie modernes Welsangeln an den unterschiedlichen Gewässergegebenheiten aussehen muss und welches Tackle dafür notwendig ist.

Wir alle erlebten eine imposante Natur und konnten unberührte Angelplätze des Fiume Po im Oberlauf beangeln. Unter Guidingbedingungen schon lange nicht mehr üblich aber WILD CAT'z ist nicht ohne Grund WILD CAT'z. Einfach schon immer "Three Steps Ahead" was Abenteuerangeln betrifft.

Im Wallercamp von Markus Eule, der Wallerwelt 2.0 fühlten wir uns bestens aufgehoben um dieses Vorhaben zu realisieren und Leiter Mischa Eule sorgte zusätzlich für alle Anliegen auf dem Wasser so das wir uns voll auf den Welsfang konzentrieren konnten. Vielen Dank!

Bedanken möchten wir uns auch bei Zebco Europe (Black Cat), Zeepter Schlauchboote und Garmin für die Unterstützung bei diesen Touren im Bereich der Ausrüstungsgegenstände.

Und ganz besonders bei Florian R., Werner, Michael S., Michael M., Dirk, Rebekka, Peter, Florian D., Jürgen, Thomas, Lars, Jaro, Bernd, Alfred, Kevin, Christoph, Sascha, Siegfried, Gerhard, Jonas und Alexander aka Sascha die diese Frühjahrstouren 2019 für uns unvergesslich machten. Wir hatten eine tolle Zeit auf dieser Reise und wir sehen uns ganz bestimmt wieder.

In wenigen Tagen erscheint auf unserem You Tube Kanal noch der filmische Tourrückblick.

Im Spätjahr geht es weiter mit den WILD CAT´z Abenteuerwochen in Italien, diesesmal mit einem Floating Trip über 100 Kilometer Flusstrecke des Fiume Po. Wir starten in San Nazzaro und wir landen in Borgoforte.

Checkt dazu unsere Abenteuerwochen!


Deutscher Gigant aus dem Überschwemmungsgebiet.

17.03.2019

Volleinschlag die Rute steht senkrecht im Rutenständer. Kein weiteres Geräusch von Glocke oder Rollenbremse ist zu hören. Ich wusste sofort das machen nur die ganz großen Welse, die nach dem Anbiss nur die Spannung aus der Rute nehmen indem sie gegen die Strömung schwimmen. Gelingt es jetzt dem Wels vom überfluteten Altarm in dem Hauptstrom zu flüchten, entwickelt der Drill eine ganz andere Dimension. Geschickt setzt der Fisch seine Körpermaße ein, schont Kräfte und lässt den Strömungsdruck für sich arbeiten. Der vollparabolische Powerblank der WILD CAT´z Rute zwang schlussendlich den Fisch seinen Standort zu verlagern, der Drill nahm im tiefen und schnell strömenden Wasser seinen weiteren Verlauf. Nach weiteren nervenzerreißenden Minuten konnte Julien mit einem beherzten Wallergriff einen Deutschen Ausnahmefisch aus dem Überschwemmungsgebiet ziehen. An Land wurde der Gigant vermessen und seine gewaltigen Ausmaße bestätigt. Geboren und Gewachsen in Germany!

Der Rhein steht übrigens was den gezielten Großwelsfang betrifft nicht mehr im Schatten der bekannten ausländischen Angelreviere. Nur die Herangehensweise ist eine komplett andere. Noch nie haben wir uns so viele Gedanken zum Thema Köderpräsentation unter Wasser gemacht und das Endgame so akribisch vorbereitet. Die Waller lieben Hochwasser, gerade jetzt kann der Welsangler einen wahren Fangrausch erleben und sollte sich nicht vor den Schwierigkeiten einer Schlammschlacht und den Unmengen an Treibgut abschrecken lassen.


Welsangeln in Deutschland - Rhein und Neckar

23.02.2019

Patrick Haas, Anton und ich auf Heimatwaller. Dieses Mal angeln wir zwischen den Rheinbuhnen und entlang der schönen Burgenstraße des Neckartales. Viel Spaß mit dem Video.


Zander und Wels - Spinnfischen im Winter

03.01.2019

Mit Spinnruten ausgerüstet haben wir ein tolles Weinachten am Fluss Ebro erlebt und lassen euch mit diesem Film dabei sein. Wenn ihr auch nicht alles so ernst nehmen könnt wie wir dann werdet ihr in den folgenden Minuten sicherlich bestens unterhalten und greift nebenbei noch den ein oder anderen Tipp zu den aktuellsten Trends für das Spinnfischen auf Wels.

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