Mein Blog 2018


O du Fröhliche

29.12.2018

Ich nutzte die Weihnachtsfeiertage, um mit unserem Nachwuchs Teamangler Julien Binder eine schöne Zeit am Wasser zu verbringen. Das Angelrevier hieß auch dieses Jahr, wie schon all die Jahre zuvor - Ebro Fluss.

Aber diesmal sollte es eine reine Spinnfisch-Tour werden. Zuerst einmal wollte ich Julien das schöne Land zeigen, denn Spanien bietet mehr als nur große Welse. Ein paar Tage vor Tourstart habe ich ein neues Muster der Wild Cat´z Spinnrute erhalten und war sehr gespannt wie sie sich in der Praxis schlägt. Ich war so happy als ich die Rute in den Händen hielt, das mir förmlich die Knie zitterten. Das ist Angelfieber!

Heilung versprach da nur schnell ans Wasser zu kommen. In der kalten Jahreszeit ist Spanien und der Fluss Ebro bestens geeignet, um einen dicken Fisch zu fangen. Genau dort wollte ich die neue Rute so richtig quälen. Große Fische in starker Strömung. Da muss die Rute zeigen, was sie kann.

Den ersten Spot denn wir uns auf Google ausgesucht hatten, war ein Naturwehr in den Bergen, nahe der Großstadt Saragossa. Der letzte Angelplatz der Spinnfischtour sollte das Wehr in Xerta sein. Dieser Hotspot liegt nur ein paar Kilometer oberhalb vom Ebrodelta. Wir wollten also richtig Strecke machen.

Unterhalb dieser vielen Wehre sind die Chancen auf kapitale Fische immer groß. Die Bereiche unterhalb der Wehre ist sehr Nahrungsreich und viele Futterfische tummeln sich dort. Zudem ist es dort relativ flach. Also beste Bedingungen zum Spinnfischen.

Einer der erfolgreichsten Köder der Tour war der Baby Cat. Er verhält sich wie ein Hardbait, ist jedoch aus einer ganz besonderen Gummimischung, die dafür sorgt, dass der Waller auch beim Anbiss keinen Verdacht hegt. Durch die weiche Beschaffenheit behält der Wels den Köder länger im Maul. Wir haben also mehr Zeit für den Anhieb.  Zusätzlichen montiere ich noch einen Ghost Hook und die Fehlbissrate fällt fast auf Null.

Unterhalb der Wehre herrscht meistens eine starke Strömung, diese wir uns zunutze machten indem wir die Kunstköder an gespannter Schnur mit der Strömung abtreiben ließen. So durchwanderte der Köder ein großes Gebiet unter Wasser und die Chance auf einen Biss stiegen.

Das Prinzip ist ganz einfach. Ich werfe so weit wie möglich aus, hebe meine Rute steil nach oben, um möglichst viel Schnur aus dem Wasser zu bekommen und guten Köderkontakt zu behalten. Der Strömungsdruck auf der Schnur treibt den Kunstköder voran und lässt ihn in kurzen Sätzen über den Grund hoppeln. So läuft der Baby Cat von der Flussmitte aus im Halbkreis bis ans Ufer. Bei dieser Wanderung werden alle heißen Stellen im Fluss beangelt. Attackiert ein Zander oder Wels den Köder, hakt er sich hierbei oftmals selbst und man bekommt über die stets gespannte Schnur einen Ruck auf die Rute übertragen. Diesen sollte man zusätzlich mit einem harten Anschlag quittieren.

Aber auch der River Spoon und der Battle Cat Sponn haben voll überzeugt. Wichtig ist das Spiel mit der Strömung. Man sollte nur Kunstköder benutzt, die besonders gut laufen und diese dadurch auch sehr langsam geführt werden können. Die meisten Räuber sind nämlich im Winter sehr träge und wollen dem schnell geführten Kunstködern nicht nachschwimmen. Auch sind die Räuber um diese Jahreszeit sehr vorsichtig und deswegen ist darauf zu achten, dass man Köder benutzt, die natürlich aussehen und dementsprechend ins Beuteschema der Welse passen.

Mit mehrmals täglichen Platzwechseln und dem daraus resultierenden schnellen Angeln kamen wir zum Erfolg. Mit Hilfe meines Geländewagens kamen wir an versteckte Bereiche und konnten so in nur vier Angeltagen, Fische bis zu einer Länge von 232 cm fangen.

Das Wetter in Spanien zeigte sich zweigeteilt In den Bergen hatten wir den ganzen Tag dichten Nebel, während wir in Meernähe den ganzen Tag die Sonne genießen konnten.

In ein paar Tagen erscheint auf unserem YouTube Kanal noch der filmische Tour Rückblick.

We living the "Good Life"


Wild Cat`z Abenteuerwochen am Mequinenza Stausee

08.12.2018

Die von uns veranstalteten Abenteuerwochen im November 2018 wurden erneut mit der Kamera begleitet und zu einem atmosphärischen Aftermovie geschnitten. Der Mequinenza Stausee stellte sich für so ein Angelabenteuer als besonders prädestiniert heraus. Die fischereilichen Möglichkeiten sind vielfältig, der Fischbestand ist sehr dicht und gewichtige Ausnahmefische können jederzeit an der Rute hängen. Als ideale Anlaufstelle in Spanien nutzen wir den Service des renommierten Angelcamp "Urlaub nach Mass" von Oliver Schier. Wir bedanken uns damit bei unseren Teilnehmern die diese beiden Wochen für immer unvergesslich gemacht haben. Es war uns ein großer Spaß mit euch.


Die WILD CAT'z Abenteuerwochen November 2018 fanden im spanischen Ebro Stausee statt.

06.12.2018

Seit vielen Jahren weltberühmt für seine tollen Fischbestände und den enormen Abwachsraten der einzelnen Arten. Jährlich verbringen viele begeisterte Sportangler ihren Urlaub in der Gegend um Mequinenza. In diesem Herbst auch unsere Teilnehmer um sich dem Erlebnis Welsangeln zu stellen.

Vorweg genommen, es war nicht einfach, wir mussten tief in die Trickkiste greifen um die Welse an die Köder zu locken und der einzelne Angeltag kam eher einem Arbeitstag gleich. Von daher ein herzliches Dankeschön an alle unsere Teilnehmer während dieser zwei Wochen in der felsigen Landschaft der Ebroschlucht. Ihr habt fantastisch mitgearbeitet und jeder hat seinen Teil dazu beigetragen das Ziel zu erreichen. Nach zwei Wochen traten wir die Heimreise mit 39 gefangenen Welsen bis 242cm und Erinnerungen für das restliche Leben an.

Im spanischen Zwischenstau wird neben den aktiven Angelmethoden hauptsächlich das Bojenfischen praktiziert. Feinheiten sind dabei zu beachten auf dieser riesigen Wasserfläche. Die Struktur des Gewässers ist vielfältig und unter Wasser herrschen Gefahren für unsere Angelschnüre in Form von ehemaligen Olivenwäldern oder kleinen, überfluteten Dörfer. Zum größten Teil müssen die Montagen mit der Festboje den Welsen präsentiert werden um Fischverluste zu verhindern. Ein motorisiertes Boot gehört hierbei zur Grundausstattung des Stauseeanglers.

Das Wetter war in Woche 1 typisch für Spanien zu dieser Jahreszeit. Sonnig und sehr mild aber mit starkem Wind der Wellengang auf das Wasser brachte und viel Treibgut aus den kleinen Buchten wehte. In Woche 2 dann meist das Gegenteil, Nebelschwaden am Morgen und häufige Niederschläge oder Gewitter machten es deutlich herbstlicher an unseren Angelplätzen. Die warme Gulaschsuppe am Abend kam uns da allen recht und hielt uns bei Kräften. An der Laune konnte das Wetter keinen Abbruch nehmen, die blieb in den einzelnen Gruppen grandios und wir arbeiteten unaufhaltsam weiter am Gesamtergebnis.

Die Vermittlung von Fachwissen erfolgte in der Praxis, bei Gesprächen zu später Stunde oder bei einer Tasse Kaffee am frühen Morgen.

Wir alle erlebten eine wunderschöne Natur und konnten viele uns neuen Bereiche des Ebro befischen.

Das Camp "Urlaub nach Mass" in Mequinenza von Oliver Schier, diente uns als Treff und Startpunkt. Von der Steganlage ging es mit den Alu und Schlauchbooten in die Wildnis. Wir fühlten uns erneut bestens aufgehoben um dieses Vorhaben zu realisieren und er garantierte mit seinem versierten Team einen reibungslosen Ablauf. Ganz großes Merci.

Bedanken möchten wir uns aber auch bei Zebco Europe (Black Cat), Garmin und Zeepter für die Unterstützung bei diesen Touren im Bereich der Ausrüstungsgegenstände.

Und ganz besonders bei Felix, Jonas, Julian, Dirk, Rebekka, Andreas, Bernhard, Markus, Sven, Benedikt, Manfred, Christoph und Thomas die diese Touren für uns unvergesslich machten. Wir hatten mit euch eine geniale Zeit auf dieser Spanien Reise.

In wenigen Wochen erscheint auf unserem You Tube Kanal noch der filmische Tourrückblick.


Messerückblick Carp- & Cat Expo Wallau 2018

03.12.2018

Einen Tag ist die Carp- & Cat Expo in Wallau nun Geschichte und so langsam kommen auch wir wieder zu Kräften. Das liegt daran, dass die Messe mega anstrengend war und daran schuld seid IHR! Ihr liebe Kunden, Freunde und Bekannte, ihr seid dran schuld, dass wir gestern Abend keine Stimmen mehr hatten und die Füße uns auch nicht mehr so recht tragen wollten. Aber es hat sich absolut gelohnt!

Der Black Cat Informationsstand war trotz seiner Größe fast immer überfüllt. Wir führten zahlreiche interessante Gespräche mit euch wie z.B. über die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der Mico U-Floats. Wem das noch nicht genügte, der konnte sich die besten Montagen noch mal live am Stand von uns bauen lassen. Gestern Abend jedenfalls, waren die Bestände bei unserem Messe Partner nahezu ausverkauft. Unsere Hände sind auch immer noch geschwollen, denn die neue Cat Buster Rutenserie wurde zwei Tage lang von euch zum Halbkreis gebogen. Den glücklichen Gesichtern zufolge haben viele von euch ihre neue Traumrute gefunden, was uns sehr zufrieden macht, denn das ist unsere Bestätigung für unser Tun. Auch die Extreme Taschen waren eine sehr gefragte Neuigkeit. Kein Wunder. Bei dem aktuellen Wetter da draußen ist es auch verdammt wichtig seine Klamotten und sein Tackle trocken zu verstauen.

Unterm Strich waren es zwei sensationell geile Tage, die wir mit euch verbracht haben. Dafür ein fettes Danke vom gesamten Team!

Bedanken möchten wir uns auch bei unserem Messepartner Nipos Angelshop für die super Zusammenarbeit, denn alle Kunden wurden glücklich gemacht. Abschließend möchten wir uns auch bei Marcus Sippel May und Ronny Mrose für die gewohnt perfekte Organisation der Messe bedanken. Besten Dank Leute!

Wir freuen uns schon jetzt auf die Carp- & Cat Expo 2019.

Euer Team-Black Cat


Endspurt auf „Neckarwaller“

07.10.2018

Im Herbst, wenn die Wassertemperaturen fallen, ziehen sich die Welse in tiefere Bereiche zurück, um dort zu Überwintern.  Diese sind am Neckar tiefe Außenkurven und direkt oberhalb der vielen Wehre. Da sie dabei teilweise längere Strecken zurücklegen, verbrauchen sie viel Energie und müssen deshalb nochmal richtig fressen, um sich eine dicke Winter–Speckschicht zuzulegen.

Wichtig ist hierbei nicht zu tief zu angeln, die Köder müssen dicht am Ufer präsentiert werden und direkt an der ersten Flusskante, genau dort befindet sich die „Fischautobahn“.

Als Montage benutze ich das Dead Float System oder eine leicht abgewandelte Posenmontage (siehe Bild). Diese beiden Systeme ermöglichen eine sehr natürliche Präsentation des Köderfisches unter Wasser. Um Fehlbisse zu vermeiden verwende ich immer einen Ghost Hook, dieser Haken steht am Köder aggressiv ab, hält bei einer Forelle Bombenfest, ohne zu kippen oder gar zu drehen.

Noch wichtiger um Fehlbisse zu vermeiden sind scharfe Haken, da bin ich sehr penibel. Leichte Beschädigungen der Hakenspitzen schleife ich mit unserem Diamant Hakenschleifer nach.

Ich verwende überwiegend schlanke Köderfische als Köder, weil diese einfach besser in der Strömung stehen. Hochrückige Weißfische wie zum Beispiel Brassen flattern oder rotieren in der Strömung. Dies ist unbedingt zu vermeiden. Zudem muss ich dann auch nicht Sinnlos Weißfische aus meinen Heimatgewässer töten.

Deshalb kaufe ich mir Zuchtforellen, diese werden von den Welsen gerne verschlungen, zudem sind diese einfach und Günstig beim Fischhändler zu kaufen. Die Kaufquitung nehme ich dann mit ans Wasser, nicht das ein unwissender Kontrolleur behauptet, man würde mit Edelfischen aus dem Neckar Fischen!

Unbedingt ist zu beachten, dass mein keine zu frischen Köderfische verwendet! Diese durch den Stillstand des Blutkreislaufs erstarren, der Fisch wird steif und biegt sich meist auf einer Seite und tanzt somit nicht verführerisch in der Strömung. Deswegen Töte ich meine Köder einen Tag vor der Angelsaison und halte diese Kühl. Die Totenstarre hält bei einen 400gr Fisch je nach Außentemperatur ca. 4-8 Stunden. Danach ist der Fisch schön weich und biegsam und immer noch Frisch. Aufgetauchte Köderfische funktionieren auch, nur habe ich bemerkt, dass die Welse immer einem frischen Köder den tiefgefrorenen vorziehen.

Nur mal noch so als Anregung: die Forelle ist in allen Deutschen Flüssen einheimisch. Eine Zuchtforelle oder ein Tk Forelle ist kein Edelfisch! Gerne könnt Ihr hier eure Meinung dazu mitteilen.

Tight lines


Wild Cat`z TV - Richtig Angeln an den Rheinbuhnen

29.09.2018

Der Rhein ist ein schnell strömendes Gewässer, die zahlreichen Buhnenfelder entlang des Flusslaufes dienen dazu die Strömungsgeschwindigkeit und den Wellenschlag im Uferbereich abzuschwächen und zugleich die notwendige Wassertiefe für die Berufsschifffahrt in der Fahrrinne zu erhöhen. Diese künstlich erbauten Steinschüttungen sind die bevorzugten Aufenthaltsbereiche für große Welse und fast jede andere im Fluss lebende Fischart. Patrick Haas, Peter Merkel und Angelhund Anton zeigen euch in diesem Film wie ein Buhnenfeld in der Regel aufgebaut ist und wo genau die Köder präsentiert werden müssen um erfolgreiche Angeltage zu erleben.


**NEU** Black Cat Katalog 2019 jetzt zum Download!

08.09.2018

Wild Cat´z ist dieses Jahr mit zwei tollen Welsruten mit dabei. Zudem gibt es weitere Highlights wie zum Beispiel unsere neuen Hauptschnüre, wasserdichten Taschen und die sehnlichst erwarteten Micro U-Posen.

Viel Spaß beim Stöbern

 

Black Cat Katalog 2019 Download


Breaking Barriers!

27.08.2018

An diesem Wochenende waren Peter Merkel und Patrick Haas bei ihren französischen Bekannten Thierry Lang und Loic Lim zum gemeinschaftlichen Welsangeln am Rhein eingeladen.

Der Fluss führt immer noch niedrigsten Wasserstand bei 25 Grad Wassertemperatur aber die ersten deutlich kühleren Tage nach dem heißen Sommer erschienen uns erfolgversprechend. Stärker strömende Bereiche suchten wir als Stellenwahl auf, dem etwas höheren Sauerstoffgehalt in diesen Bereichen ist auch jetzt noch viel Augenmerk zu schenken. Unter Wasser herrscht immer noch Hochsommer. Lediglich der absterbende Pflanzenbewuchs gibt erste Zeichen des nahenden Herbstes. Viel Treibgut befand sich im Wasser, das mussten wir beim Ausbringen unserer U-Posen Montagen besonders mit einrechnen.

Wir gingen es gemütlich an, schauten zunächst einige Stellen genau an, legten die Erfahrungen von vier Welsanglern zusammen und entschieden uns gemeinsam für einen Platz den wir befischen werden.

Jeder setzte im Befischungsgebiet eine Rute an seinen bevorzugten Spot und dann kam der gesellige Teil des Wochenendes. Wir wurden von Thierry und Loic regelrecht verköstigt und hatten viel gegenseitig zu erzählen sowie noch mehr zu lachen.

Es kommt heutzutage nicht mehr oft vor das Teamangler der einen Angelgerätefirma mit Teamanglern einer anderen Firma fischen gehen. Business und Konkurrenzdenken stehen sehr oft im Vordergrund und töten Angelbekanntschaften. Für uns vier eine moderne Absurdität, dass dies nicht sein muss und trotzdem effektiv sein kann wollten wir vier mit diesem Treffen deutlich zeigen.

Unsere Unbeschwertheit und Harmonie am Ufer haben die Welse wohl gespürt, gekrönt wurde das Ganze mit einem wahren Big One aus dem französischen Rhein.


Clonk, clonk Neckerbolle

12.08.2018

Der Befischungsdruck der letzten Jahre hat den Wels auch am Neckar vorsichtiger gemacht, meist tastet der Wels mit seinen langen Barteln den Köder ab, verschwindet oder saugt diesen erst an, bevor er zubeißt. Ich versuche daher so filigran und damit so unauffällig wie möglich zu fischen. Das bedeutet ich passe mein System, Vorfach, Hauptschur und an. Ich verwende Bleie diese dick und hochwertig mit Gummi beschichtet sind, dies reduziert die elektromagnetischen Felder, diese von Welsen mit dem Seitenlinienorgan war genommen werden können.

 



Fünf Tore für Deutschland.

17.06.2018

Nach den Unwettern der vergangenen Tagen und eines darauf rasant steigenden Pegelstands des Rheins, sind unsere Heimatwelse in einer riesigen Fressorgie verfallen. Sie hauen sich alles in den Schlund, was ihnen vor das Maul schwimmt und sind deshalb momentan mit den einfachsten Montagen zu fangen. Innerhalb zwei Stunden konnten wir 5 Welse bis zu einer Länge von 246cm fangen, drei davon konnte ich dank des Ghost Double Hook sicher verwandeln und zwei Waller mein Freund und Angelkumpel Claudiu.

Wild Cat´z rock the River.

Welsangeln an kleinen Flüssen


10.06.2018

Habt ihr Bock auf ein bisschen Abenteuer und Wissenwertes zum Sonntag Abend in bewegten Bildern?

Schaut euch jetzt das Video an in dem wir uns mit dem Thema "Welsangeln an kleinen Flüssen" auseinandersetzen.

Gute Unterhaltung!


On the Road again...

05.06.2018

Es liegt schon eine Weile zurück als wir das letzte mal zusammen, einfach nur WILD CAT´z ohne Kameramann oder Abenteuerwochenteilnehmer, Angeln gegangen sind und versucht haben ein uns unbekanntes Gewässer zu befischen. Mit der Hoffnung es vielleicht wieder zu schaffen die ersten Welsangler vor Ort zu sein. Wir hatten schon länger einen kleinen Fluss im Kopf, die Idee war uns nicht neu und mit dem kurzen Zeitfenster über Fronleichnam kam die Möglichkeit diese Idee in die Tat umzusetzen.

Ein Schlauchboot, 6 Ruten, zwei Liegen und ein Tarp als Gewitterschutz musste reichen. Es ist erfahrungsgemäß bei Pioniertouren, bei denen einen alles erwarten kann, absolut von Vorteil mit leichtem Gepäck zu reisen.

Am kleinen Fluss angekommen stellten wir als erstes fest das Hochwasser im Anmarsch ist. Stark eingetrübt, viel Treibgut und eine Strömungsgeschwindigkeit über 5 Stundenkilometer bei schnell steigendem Wasserstand werden die herrschenden Verhältnisse sein. Daran werden wir nichts ändern können, damit müssen wir nun zurecht kommen.

Das macht aber grundsätzlich erstmal nichts, wir freuten uns sogar sehr über die Gegebenheiten, jetzt kurz nach dem Laichspiel und bei hohem Wasserstand ist es offensichtlich wo die Welse sich aufhalten. Ganz nahe der strömungsberuhigten, überfluteten Bereiche die zeitgleich die ehemaligen Laichgebiete darstellen. Und sie müssen nun richtig Hunger haben.

An Präsentationsmöglichkeiten gibt es jetzt auch nur noch eine wirklich fischbare Montage, die einfache Stock oder Sträuchermontage bei der mit Auslegerschnur hoch angebunden wird und die komplette Hauptschnur über Wasser zum Uferplatz gespannt wird. Der Plan war vor Ort gemacht und wir bezogen unseren ersten Angelplatz zwischen Hauptfluss und Überflutungsgebiet. Die Black Cat WILD CAT´z Stellfischruten gingen recht schnell nach dem Auslegen krumm und wir spürten das unser Vorhaben aufgehen wird. Trotz fangreichen Stunden machten wir am nächsten Tag uns auf zu einem weiteren interessanten Spot. Wir wollten mehr sehen und noch mehr fangen. Wenn es läuft muss man erst recht Gas geben um das Optimum auszuschöpfen. Und diese Entscheidung war mal wieder die richtige. Forward ever, Backward never!

Wir erlebten eine unberührte Natur, ein Abenteuer in der Wildnis und eine erfolgreiche Session in einem Revier ohne Angeldruck. Unter den gefangen Welsen war alles vertreten, von klein bis ganz groß, was auf eine ideale Alterspyramide Rückschluss gibt. Wir hatten echt eine gute Zeit!

Ein You Tube Clip entstanden während dieser Tour mit dem Thema "Welsangeln an kleinen Flüssen" kommt in den nächsten Tagen online.


Welsangeln in Italien - Flusstour über 100 Kilometer

22.05.2018

Hier seht Ihr das Aftermovie zu den im April 2018 durchgeführten Flussabenteuer, diese standen nicht nur für einen 265cm Ausnahmewels. Es wurden weitere neue PB's von den Teilnehmern aufgestellt und die Wild Cat´z Ruten bogen sich oft bis zum Halbkreis. Die beiden Wochen waren aber so viel mehr als nur Welse zu drillen. An erster Stelle hatten wir wieder unglaublich viel Fun zusammen und haben in den einzelnen Teams super harmoniert. Eine Grundvoraussetzung um einen Floating Trip über 100 Kilometer Flusstrecke in einer Woche auf Italiens größtem Fluss Po gemeinsam meistern zu können. Das Wetter war sehr wechselhaft, Sonne, Dauerregen und Sturm machten das Abenteuer noch abenteuerlicher. Der Fluss stieg innerhalb von 36 Stunden um über 3 Meter an und stagnierte sein Level erst zum Tourende. Hochwasserangeln vom feinsten war angesagt. Die Strapazen waren aber immer wieder vergessen wenn die Sonne raus kam und der Outdoorgrill einen köstlichen Geruch in der lauen Frühlingsluft verbreitete. Die Stimmung war durchweg auf höchstem Niveau. Die Vermittlung von Fachwissen erfolgte täglich direkt in der Praxis, jeder war mit im Boot und erlebte hautnah wie modernes Welsangeln an den unterschiedlichen Bereichen des Flusses praktiziert werden muss und welches Tackle dafür eingesetzt wird, aber auch bei guten Gesprächen zu später Nachtstunde oder bei einer Tasse Kaffee am frühen Morgen. Wir alle erlebten eine traumhafte Natur und konnten an unterschiedlichsten Spots unsere Montagen setzen. In der Masse der Guidingangebote nicht üblich aber bei WILD CAT'z fängt der Teilnehmer einfach noch selbst. In der modern ausgestatteten Wallerwelt von Markus Eule fühlten wir uns bestens aufgehoben um diese Wasserreise zu realisieren und er und sein erfahrenes Team garantierte wieder einen reibungslosen Ablauf. Vielen Dank, Jungs! Unsere Adresse in Italien! Wir bedanken uns mit diesem Clip bei unseren Mitreisenden Wolfgang, Dominik, Philipp, Andre, Patrick, David, Bernd M., Siegfried, Bernd F., Georg, Michael, Axel und Finn. Wir freuen uns euch in Zukunft wiederzusehen, we will do it all again! An alle Abenteuerlustigen, haltet Ausschau nach weiteren kommenden Abenteuerwochen in Italien oder Spanien.

 


Lucas konnte dabei seinen ersten Wels in den Händen

20.05.2018

Die Heimatwaller sind aktiv, deshalb waren wir auch dieses Wochenende auf Wallerjagt.

Lucas konnte dabei seinen ersten Wels in den Händen halten und war dabei überglücklich, für uns Erwachsene sind diese strahlenden Kinderaugen das größte Geschenk.


Welsangeln in Deutschland – Merkelmontage

18.05.2018

Ich sitze mal wieder am Neckar und fische auf Wels, Flussaufwärts fische ich mit einer leichten Spannmontage, diese Montage ist für stehendes und langsam fließende Gewässern geeignet. Die Montage lässt sich sogar unsichtbar machen. Während bei wenig Spannung Bojenschnur und Angelschnur ein Winkel bilden und die kleine Boje und Pose an der Wasserobefläsche schwimmen, lassen sich Boje und Pose bei starker Spannung unter Wasser drücken, weil Angelschnur und Bojenschnur eine Gerade bilden. Die Monatge ist nicht mehr zu sehen. Somit gilt die Montage nicht als Bojenfischen und kann auch Dort eingesetzt werden wo das Bojenfischen verboten ist. Als Bissanzeige ist die Pose sowieso überflüssig, weil Bisse nicht durch die Pose, sondern durchs Schlagen der Rutenspitze angezeigt werden. Diese Montage besteht aus einen Ankerstein von ca. 4-5 Kilo Gewicht, diesen ich dann mit einer Wurstkordel oder Sisalschnur verschnüre. Eine 20cm lange 0,30mm, diese ich an die Wurstkordel knote. Je nach Gewässertiefen eine ca. 20 Meter langen monofilen Reißleine mit min 3-5 Kilo Tragkraft, diese ich mit dem Ankerstein verbinde. Einen Karabiner Wirbel für die Bojenschnur, Auftriebskörper von ca.1000gr.Auftrieb und nochmals ein Karabiner Wirbel den ich hinter der Angelpose befestige. Bei einem Bisse, bleibt die Boje, Bojenschnur an der Pose und der Stein bleibt durch Bruch der Reißleine im Wasser zurück. Weitere Vorteile sind: Sie ist viel schneller und einfacher zu setzten als die herkömmliche Bojenmontage. Den Köder, Pose und Ankerstein können bereits an Land fertig montiert und ohne großen Aufwand blitz-schnell an der passenden Stelle vom Boot aus platziert werden. Es spielt keine Rolle, ob ein Wels während des Drills in die Bojenschnur schwimmt, weil sie ja vom Ankerstein abreißt und mit eingeholt wird. Man reißt diese Montage komplett ab. Und man muss nicht noch einmal, wie mit der normalen Bojenmontage mit dem Boot ausfahren, um die Reste der Montage einzusammeln. Die geringe Größe der Boje und Pose. Habe ich die Erfahrung gemacht, dass Welse durch die große Boje von herkömmlich Bojen-Montagen abgeschreckt werden. Bei Vergleichsangeln habe ich auf meiner Montage mit kleinen Schwimmkörpern stets mehr Bisse bekommen.


Welsangeln in Deutschland - Posenmontage

16.05.2018

Wallerangeln am Neckar ist gar nicht so einfach, ich gebe euch hier auf dem Video Tipps und Tricks wie man ganz einfach mit der Posenmontage und dem Cat Ball zum Erfolg kommt.


Eine schöne Zeit geht immer viel zu schnell vorbei, oder?

15.05.2018

Das lange Wochenende war voller schöner Angelstunden. Zuerst fuhren Julian, Anton und ich an den Forellenhof Ittertal und aßen leckeren Fisch, bevor wir dann von dort aus mit frischen Ködern unsere Flusstour starteten. Zuerst befischten wir ein Altwasser am Rhein und danach zog uns der Neckar in seinen Bann, wo wir eine schöne Angelzeit im Grünen genossen. Ergebnis war, ein tolles langes Wochenende und dieser schöne Heimatwaller, aber „alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei“.


Auch wir fangen kleine Welse.

06.05.2018

Ich werde öfters angeschrieben, warum wir von Black Cat nur große Fische fangen? Meine Standard Antwort lautet immer „auch wir fangen kleine Welse diese werden aber meist nicht fotografiert“.

Leider ging auch die Tage nicht mehr, obwohl nach meiner Meinung gute Bedingungen am Neckar herrschten. Endergebnis war kein Endgegner, ein Biss und dieser Wels.

Aber ich habe mich sehr über den Fang gefreut, denn Deadbait angeln am Neckar ist sehr schwierig und man benötigt dafür Sitzfleisch.

Der Neckar hat fast keine Struktur und ist wie eine Badewanne aufgebaut, links und rechts vom Ufer eine Kante und in der Mitte des Flusses fast nur eine Wassertiefe. Also hat man fast nur die Möglichkeit dort seine Köder zu präsentieren und hoffen das ein Wels vorbei schwimmt.

Tight lines Peter Merkel


Volleinschlag auf der Kiesbank.

29.04.2018

Eine krasse Fischerei liegt hinter mir, Sonnenschein, Gewitter, zwei Flüsse und jetzt das Große Happy End am Rhein. 30 zermürbende Minuten dauerte der Drill, wegen der harten Strömung musste ich dem Fisch ca. 400 Meter den Rhein entlang folgen bevor es seine Ausmaße das erste Mal an der Wasseroberfläche zeigte. An Land zeigte sich dann die wahre Größe des Flussmonsters.

Die Wassertemperaturen steigen und die Welse hauen sich alles in den Ranzen, was ihnen vor das riesige Maul schwimmt und saugen ihre Beute in ihren tiefen Schlund. Wer einen großen Waller fangen möchte, muss diese Zeit im Frühjahr nutzen, denn die großen Alphatiere sind in dieser Fressorgie sehr unvorsichtig und lassen sich hierbei mit einfachen Montagen fangen.


Meine Heimat ist da, wo meine Liebe ist.