| Info: Alles über den Neckarwaller |
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| Geschrieben von Peter Merkel | |
| Freitag, 26. Januar 2007 | |
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Der Waller wurde Ende der siebziger Jahren im Neckar zum ersten Mal besetzt. Mittlerweile sind über 25 Jahre vergangen und die Wallerbestände im Neckar sind so gewaltig angewachsen, dass der Neckar mit zu den besten Wallergewässer in Deutschland geworden ist.Im Laufe der letzten Jahre konnte ich durch harten Einsatz viele Waller dem Neckar entlocken, meine größten Fische hatten Gewichte über 100 Pfund. Der Wels - Ein Schädling im Neckar? Es ist bekannt, dass besonders in den letzten Jahren häufig darüber diskutiert wird, warum der Fischbestand im Neckar von Jahr zu Jahr abnimmt !Viele Spekulationen und Lösungsvorschläge wurden und werden immer wieder diskutiert.Viele Angler sind der Überzeugung, dass der abnehmende Fischbestand am Neckar durch den Wels verursacht worden ist. Solche Behauptungen wie:.Der Wels würde angeblich das ganze Gewässer leer fressen sind völlig aus der Luft gegriffen und die Aussagen wie: Der Wels würde bis 3 kg Fisch am Tag fressen entsprechen auch nicht der Wahrheit ! Der Wels erbeutet kleinere schwächere Fische und Wirbellose Tiere, was ihn zur Gesundheitspolizei der Gewässer macht. Er unterbindet damit Fischkrankheiten und beugt einer Verbuttung vor. Um eine Gewichtszunahme von 1 kg zu erreichen muss der Wels 6 kg Fische fressen. Diese Werte sind natürlich als Durchschnitt über das Jahr zu sehen. Die Nahrungsaufnahme ist abhängig von der Wassertemperatur und damit auch der Verdauung und können jahreszeitlich bedingt unterschiedlich sein. Fazit: Ich denke, dass ein Raubfisch der durchschnitlich 41 g Futterfisch pro Tag frisst, kann kein Gewässerschädling sein ! Wallerreviere: Zu den Topstellen gehören die tiefen Außenkurven, die meistens 8 Meter tief sind, und die Bereiche direkt oberhalb und unterhalb der Wehrstufen. Die Wehrstufen: Gerade das schnelle nahrungsreiche Turbinenwasser unterhalb des Wehres zieht zahlreiche Futterfische an. Leider sind aber auch die Turbinen des Kraftwerkes eine Todesfalle für den Aal der dort "klein gehackt wird". Gerade aus diesen Gründen sind solche Plätze ein wahres Futterparadies für den Räuber. Unterhalb diesen Wehrstufen werden jedes Jahr dutzende große Waller und kapitale Zander gefangen. Sinnesorgane und Körperbau:
Enwicklung und Lebensweise: Der Wels ist ein Sommerlaicher, welcher erst zum laichen kommt, wenn das Wasser über 22 °C erreicht hat. Als Laichunterstände nutzen die Welse oft Ufernahe, natürliche Hindernissen und unterspülte Ufer. Oft wird das Laichgeschäft direkt unter Wurzeln, welche in das Wasser ragen, verrichtet. Die Eier sind im Durchschnitt zwischen 1,5 und 2 mm groß. Diese sind sehr klebrig und so entstehen große Eierklumpen, welche sehr fest miteinander verbunden sind. Die Klebkraft lässt erst im Laufe der Eierentwicklung nach. Die kleinen Welse schlüpfen bereits schon bei idealen Temperaturen nach drei Tagen. In der ersten Lebenswoche meiden die jungen Welse jedes Licht und verstecken sich im Dunkeln der Laichhöhle. Obwohl die Elterntiere das Nest bewachen ist die Überlebenschance eines kleinen Welses sehr gering. Da nicht nur andere Fische an den Welsen interessiert sind, sondern auch die Artgenossen, fressen sie sich untereinander oft selbst auf. Es vergeht ein Jahr bis die Welse eine Größe von 15-25 cm erreicht haben. Im zweiten Lebensjahr haben die Welse schon eine Größe 30-40 cm erreicht. Im dritten Jahr sind es schon beachtliche 50-80 cm!!! Ein Wels benötigt im Schnitt etwa 6-7 kg Futter um ein Kilo seines Körpergewichtes aufzubauen. Dies ist um einiges weniger als der Hecht benötigt! (Quelle: © by Andreas Knausenberger). Beisszeiten und Fressverhalten:
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| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 16. Februar 2007 ) |
Info: Neckarwaller 

Es ist bekannt, dass besonders in den letzten Jahren häufig darüber diskutiert wird, warum der Fischbestand im Neckar von Jahr zu Jahr abnimmt !
Der Wels ist nicht wie etwa der Hecht ein Sichträuber.Er verlässt sich komplett auf sein Seitenlinienorgan, seine Barteln und sein Gehör. Diese drei Sinnesorgane sind die "Augen" des Welses. Die Augen sind beim Wels sehr zurückgeblieben und haben bei der Jagd eine eher untergeordnete Position. Der Schlanke, lange Körper ermöglicht dem Wels eine enorme Kraft zu entwickeln. Die sehr großen Brustflossen dienen der Stabilisation. Der Kopf, welcher sehr einfach bis 20 % der Körperlänge aus macht, ist ein wahres " Scheunentor ". Große Welse werden sehr einfach mit Karpfen über 6 Pfund fertig. Die Afterflosse reicht sehr weit nach hinten zum Schwanz hin, ist allerdings nicht mit diesem verwachsen. Der ganze Körper ist zum Schwanz hin abgeflacht und mit einem Tarnmuster versehen. Dieses kann sich sehr unterschiedlich je nach Gewässer und Region färben. Schön zu sehen ist dies, wenn man die Welse aus Spanien mit denen aus Deutschland oder Frankreich vergleicht. Die spanischen Welse haben stets eine braun gelbliche Färbung, wobei unsere Welse eher in den Graubereich fallen. Die französischen Welse haben eine sehr schöne schwarzweiße Färbung. Die Haut des Welses hat keine Schuppen. Sie ist sehr dick und besitzt eine dicke Schleimschicht. Die Haut fühlt sich sehr weich an (Quelle: © by Andreas Knausenberger).
In der Regel kann man davon ausgehen, dass bei steigenden Wassertemperaturen auch der Hunger der Welse ansteigt. Die ideale Temperatur ist daher um die 20°C . Hier frisst der Wels am meisten. Doch sollte man die Zeiten, vor und nach der Laichzeit nicht vergessen. In dieser Zeit nimmt der Wels über 60% seiner im Jahr insgesamt aufgenommen Nahrung auf. Ansonsten kann man sich eine Faustregel merken. Bei steigenden Temperaturen steigt auch der Hunger der Welse. Bei Temperatureinfällen hingegen kann dies den Wels doch sehr auf den Magen schlagen (Quelle: © by Andreas Knausenberger). 
